Segnespass


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Geschichte

Die Segnespasshütte wurde kurz vor ende des 2. Weltkriegs 1944 von der Festungsgruppe Glärnisch gebaut. Sie diente als Gebirgsunterkunft zu den Kanonen- und MG- Stellungen in der Ostflanke der Tschingelhörner.
In den 50-iger Jahren wurde die Hütte durch den Skiclub Elm Bewartet. Legendäre Hüttenwarte waren gemäss Chronik SC Elm, dr Sunnä Häns, dr Wald Ös, und natürlich der schnell Läufer Oswald Rhyner (EW Ös) der manchmal am Abend noch schnell von Elm auf den Pass musste weil die Gäste hinter sich die Türe zu gezogen haben und nicht mehr in die Hütte konnten.
Ab den 60-ziger Jahren wurde die Hütte vom Militär wie auch von Privaten nur noch selten genutzt, aber immer noch unterhalten. 1983 wurde die Hütte gegen Osten hin, wegen Wassereintritt vom Fels getrennt so, dass man hinter der Hütte durch gehen kann. Ebenfalls wurde 1983 das Dach mit einem Montanablech erneuert.

Im August 2001 wurden die Gebirgsunterkunft auf dem Segnespass durch den Bund als überzähliges Objekte zum Verkauf frei gegeben. Wie auch die Hütte am Panixerpass und bei der Setherfurggel. Im September 2001 wurde das Gesuch zum Erwerb der Hütte an das Festungswachtkorps Region 8 in Mels gestellt. Am 1. Juli 2002 hatten meine Gesuche alle Stellen in Gemeinde, Kanton und Bund durchlaufen und ist nun in meinem Besitz. Die Hütte war in einem mittleren bis schlechten Zustand, relativ Feucht durchs nicht brauchen, und vor allem miefte es schrecklich nach Militär.
Im Herbst 2004 habe ich ein grösseren Schaden an der Bodenkonstruktion entdeckt, der eine Renovation der Hütte fast unumgänglich machte.
Am 2. Okt. 2005 war es dann soweit, der Spatenstich respektive der Pickelschlag wurde ausgeführt und die Renovation konnte beginnen. Nun wurde die Hütte während 2 1/2 Jahren saniert und elektrifiziert.

Zwischen 2008 und 2012 wurden weiter arbeiten und modifizierungen gemacht. So verfügt die Hütte jetzt über fliessend kalt und warm Wasser. Ebenfalls wurden ein modernes WC mit Vacccum- Absuagung und anschliessender Kompostierung, sowie ein Waschraum mit warm Wasser eingebaut. Zusätzlich steht ein ToiToi WC zur Verfügung.

Im nächsten Sommer werden die kritischen Stellen vom Weg beidseits des Segnespass durch Eisentreppen gesichert. Grosser Dank an die Weisse Arena AG Laax.


Elm, Winter 2008/Okt. 2012 
Rainer Feldner


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